Erlaubte Leistung von E-Scootern 600W Nennleistung oder 600W Peakleistung?

Bitte beteiligt euch am Thema mögliche zukünftige Aussichten für E-Scooter in Österreich seit der 41. KFG Novelle vom 21.04.2023 => Diskussions-Thread
  • Ich persönlich finde die neuen Gesetzte sind schlecht durchdacht worden 25km/h Höchstgeschwindigkeit finde ich in Ordnung ist für mich sehr schnell, aber wie viele E-Scooter laufen viel schneller von Werk aus oder durch Tunning

    man soll sich einfach an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit halten wer schneller Heizen muss einfach abstrafen, ist ja auch bei Autos so das man sich an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit halten muss egal ob

    Auto jetzt 50 oder 200 PS hat...

    Wer weiß was noch alles kommt an irren Gesetzen, statt froh zu sein das E-Mobilität der Umwelt besser gut tut wie Fahrzeuge mit Treibstoff wird nur hingehackt auf alles mit E. vlt doch nach Diesel oder Benzin Scooter umsehen 😉

  • Ja, das Problem ist, dass die alten Leutchen nicht wissen, dass ihre kleinen Doc Green Eks 77 ab Oktober nicht mehr zu fahren sind! Die glauben, dass nur die großen Vespa artigen Mopeds der Foodora Fahrer betroffen sind! Es ist ein Witz, dass stärkere E Scooter ohne Sitz und schnellere, riesige E Bikes weiter am Radweg fahren dürfen und die mickrigen, langsamen Klappscooter will man mit 89jährigen auf die Strasse schicken, wo mit über 100 gefahren wird, nur weil sie einen Sitz haben! Man muss wohl Pensionen sparen! Wir haben 4 Stück zum Tauschen seit 6 Jahren, fahren damit zum Einkaufen und Baden, wie viele Pensionisten hier. Gehbehindert und ohne Führerschein, kann man sich hier in Zukunft am Land nicht mehr selbst versorgen, E Bikes sind teuer und mit kaputten Knöcheln, Knien, Hüfte kann man damit nicht mehr fahren. Das ist eine Zwangsenteignung von Leuten, die zu arm oder alt sind, um noch Auto zu fahren, oder sich aus anderen Gründen nicht auf die vielbefahrenen Straßen begeben wollen. Alte sollen nicht mehr Auto fahren, wird dauernd gesagt, aber eine günstige, sichere Alternative am Radweg wird ihnen plötzlich genommen. Einfach eine Schweinerei! Und ein Führerschein mit Anmeldung und Helm für ein Gerät, welches im hügeligen Gebiet grade realistische 12 bis 18kmh schafft, wenn man es nicht sofort leer haben möchte und das man am Hügel schieben muss, ist einfach lächerlich.

  • so leute heute wieder eine Email von der landesregierung niederösttereich bekommen da soll man mal schlau werden viel spass

    Sehr geehrter Herr Krug!


    Wie aus den vorgelegten Unterlagen ersichtlich ist, handelt es sich aufgrund der Sitzmöglichkeit, der 300 Watt Nennleistungsdauer und einer Bauartgeschwindigkeit von unter 25 km/h ab dem 01.10.2026 um ein Kraftfahrzeug.

    Somit sind die in den 36. StVO-Novelle (ab 01.05.2026) geltenden Regelungen für Ihr künftiges Kraftfahrzeug nicht anwendbar.

    Allerdings muss ab dem 1.10.2026 Ihr Sitzscotter, damit dieser auch auf öffentlichen Straßen (auf der Straße und nicht mehr auf dem Radwegen etc.) verwendet werden darf, jedenfalls zugelassen sein und hat jedenfalls eine Kennzeichentafel zu führen.


    Es kann davon ausgegangen werden, dass Ihr Sitzscotter über kein COC-Papier verfügt, somit (verkürzt ausgedrückt) über eine vom Hersteller ausgestellte Bescheinigung, dass es den EU-Normen entspricht.

    Deshalb wird es unumgänglich sein, dass Sie Ihren Sitzscotter bei einer Landesprüfstelle einzelgenehmigen müssen, da Ihr Sitzscooter auch über keine Typengenehmigung (Typenschein) verfügt.


    In Betracht kommt somit nur eine Zulassung als zweirädriges Kleinkraftrad (L1e-B), somit als „Moped“, weshalb im Falle der erfolgreichen Zulassung auch folgende zusätzlichen Regelungen einzuhalten sind:

    • Helmpflicht
    • Führerscheinpflicht (zumindest AM)
    • wiederkehrende Begutachtung (§ 57a KFG 1967, „Pickerl“)

    Augenscheinlich fehlt allerdings auch die komplette Beleuchtung (Licht vorne und hinten, Blinker vorne und hinten, etc.) um als „Moped“ zugelassen werden zu können, weshalb umfangreiche Umbauarbeiten nötig sein werden.

    Sofern eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, dürfen Sie daher Ihr Kraftfahrzeug ab dem 1.10.2026 nicht mehr auf öffentlichen Straßen (hierzu zählt auch ein Radweg) verwenden.


    Anbei erhalten Sie den Link für weitere Information betreffend der Einzelgenehmigung:

    https://www.noe.gv.at/noe/KFZu…igung_von_Fahrzeugen.html


    Hierzu auszugsweise:

  • so leute heute wieder eine Email von der landesregierung niederösttereich bekommen da soll man mal schlau werden viel spass

    Sehr geehrter Herr Krug!(ff)

    Hallo an alle!


    vielen Dank für's konkrete Nachfragen bei der Landesregierung - für mich ist deren Antwort eigentlich ziemlich klar - ich würde es folgenderweise zusammenfassen:


    "Alles was einen Sitz aber keine Pedale hat und mit Strom betrieben wird, ist ab dem 1. Oktober 2026 für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zulassungspflichtig - wenn das nicht geht -> ab zum Elektroschrott"


    Für den Betrieb unseres EKS77 stellt sich mir dann aber folgende Frage:

    Was, wenn wir vor einer Kontrolle durch die Rennleitung einfach unsere - mittels Schnellspanner befestigte - Sattelstütze einfach aus dem Rahmen ziehen und uns derart unserer SITZMÖGLICHKEIT entledigen?


    Verfügen wir DANN nicht plötzlich über einen - wenn auch unbequem aufrecht zu fahrenden - stinknormalen eScooter?


    Wie schätzt Ihr diesen Ansatz ein?

  • Ja Scheint so zu sein aber bei meinen Sitz-Scooter ist dann immer noch das Problem das der auf Fahrstufe 3 45km/h Läuft falls die Rennleitung dies überprüft. Ich persönlich traue mich gar nicht so schnell fahren =O

  • Wäre auch nicht abgeneigt wenn es sinngemäße Kontrollen in Graz gäbe. Nicht nur E-Scooter betreffend. Vergeht kein einziges Mal, wenn ich rausgehe, dass auf dem Gehsteig Radfahrer oder E-Scooter entgegenkommen. Gleiches mit Radfahrern, die nicht akzeptieren wollen, dass das Rad am Zebrastreifen zu schieben ist. Zu zweit am E-Scooter kommt auch immer wieder mal vor, waren bisher allerdings immer Kids oder Jugendliche. Kann es den Leuten aber auch nicht wirklich verübeln, denn die dicht befahrene Hauptstrasse, die täglich von morgens bis abends einfach nur ein absolutes Vollchaos ist, ist halt einfach nur Höchstgefahr für alle, die nicht von Karosserie umgehüllt sind.


    Das Thema 600W ist auch kein neues Thema, denn diesen Thread hier gibt es seit 3 Jahren aus genau jenem Grund dieser Realitätsferne seit der 41. KFG-Novelle. Der Mai dieses Jahres hat nur einige Änderungen zur aktuellen KFG-Novelle mit sich gebracht, die 600W-Regelung gab es schon davor. Warum sich hier in Österreich niemand damit gross auseinandersetzt, liegt auch irgendwo auf der Hand: Es will sich niemand die Finger verbrennen bzw. den zermürbenden Aufwand antun.


    Wir haben hier eben keinen Anwalt wie den Solmecke in Deutschland, der sagt "So, so. Das ist meiner Meinung nach völlig sinnbefreit und wer auch dieser Meinung ist, meldet euch einfach bei uns, denn umso mehr wir sind, desto mehr können wir für euch erreichen". Das wäre wahrscheinlich auch die einzige Methode, mit der man weit käme, denn ein unzufriedener Bürgermob führt nur zu noch mehr Unzufriedenheit und zu alles-zu-Tode-Diskutieren-bis-niemand-mehr-Bock-hat-und-10-Jahre-ins-Land-zogen. Finde auch nicht, dass das Aufgabe der Bürger sein sollte, eine KFG-Novelle zu korrigieren. Aufzeigen und etwas mitwirken ja, aufarbeiten und umsetzen sollten das aber diejenigen, die derartiges hauptberuflich ausüben, Rechtsanwälte eben.


    Ist somit ein Armutszeugnis, dass der ÖAMTC zwar rügt, aber mit den eigenen Rechtsexperten nicht ins Handeln übergeht. Anbei 2 Ausschnitte aus Mai und Juli/August ÖAMTC-Magazin.

  • Laut Ministerium wird es keine Ausnahmen für Senioren und ihre kleinen Klappscootern mit Sitz geben. Mit 25 kmh,300 Watt, 17 Kilo, die man jeden Hügel hinauf schieben muss, gelten sie ab Oktober als Moped mit Führerscheinpflicht, Helmpflicht und Kennzeichen. Dass man sie wegen fehlender Papiere nicht ummelden kann, wird als "Kollateralschäden" bezeichnet. Das wird die kleinen Pensionisten, die kein Geld für neue Fahrzeuge haben, aber freuen. Es werden Strafen bis zu 10.000,-- angedroht wegen mehrerer Verstöße. Lustig finde ich auch, dass meine Mutter auf dem Doc Green vor einiger Zeit erst von der Polizei verwarnt würde, weil sie spät in der Nacht 10 m auf der leeren Straße, statt am Radweg, gefahren ist. Es wäre zu gefährlich auf der Straße mit den kleinen Dingern...


    Und besanders lustig finde ich es ja, dass aber vierrädrige und dreirädrige schwere Seniorenmobile mit 25kmh weiter als Fahrräder gelten, im Gegensatz zu den kleinen Klappscootern! Nur dass die 2000,-- bis 3000,-- kosten und für kleine Pensionisten unerschwinglich sind.

    Edited once, last by ItsChris: Ein Beitrag von Hetti mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Laut Ministerium wird es keine Ausnahmen für Senioren und ihre kleinen Klappscootern mit Sitz geben. Mit 25 kmh,300 Watt, 17 Kilo, die man jeden Hügel hinauf schieben muss, gelten sie ab Oktober als Moped mit Führerscheinpflicht, Helmpflicht und Kennzeichen. Dass man sie wegen fehlender Papiere nicht ummelden kann, wird als "Kollateralschäden" bezeichnet. Das wird die kleinen Pensionisten, die kein Geld für neue Fahrzeuge haben, aber freuen. Es werden Strafen bis zu 10.000,-- angedroht wegen mehrerer Verstöße. Lustig finde ich auch, dass meine Mutter auf dem Doc Green vor einiger Zeit erst von der Polizei verwarnt würde, weil sie spät in der Nacht 10 m auf der leeren Straße, statt am Radweg, gefahren ist. Es wäre zu gefährlich auf der Straße mit den kleinen Dingern...


    Und besanders lustig finde ich es ja, dass aber vierrädrige und dreirädrige schwere Seniorenmobile mit 25kmh weiter als Fahrräder gelten, im Gegensatz zu den kleinen Klappscootern! Nur dass die 2000,-- bis 3000,-- kosten und für kleine Pensionisten unerschwinglich sind.

    Interessiert die offensichtlich Unfähigen vom BMI noch offensichtlicher eben nicht. Die Gründe dahinter kennt niemand.

    Verkehr in diesem Land ist sowieso nur noch zum Kotzen. Autofahrer, die keine Blinker kennen. Oder plötzlich (tatsächlich mir letztens so passiert) 4 Spuren auf 1 Spur aus
    - motorisierter Einspuriger, der auf der Gegenfahrbahn mit Verkehr links von mir vorbeizieht,
    - Frau im Kinderwagenrad, die rechts von mir vorbeizieht
    - während motorisierter Einspuriger gleichermaßen neben mir rechts vorbeizieht, die "Nur Busspur bzw. für Fahrräder" ignorierend
    - Auto, das rechts abbiegen will, aber sich reinquetscht zwischen mir, den 2 anderen Einspurigen während sich der Verkehr nach vorne 0 bewegt,
    - und während man die sichtlich aufgestachtelte Fuchtel im Auto des Fahrerhauses des gleichen Autos anhand des unnötigen Hupens und dazugehörigen Rausbrüllen beobachten kann, dass sie unter 100% Strom steht.

    Weder dem aktuellen BMI, noch den im Verkehr teilnehmenden Menschen dieses Landes ist momentan noch zu helfen. Überall anscheinend nur noch Vögel zugange mit weniger als 1 Hirnzelle.

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ama